KATARÍNA DUBOVSKÁ

 



Das Bild als wandlungsfähiger, zirkulierender und omnipräsenter Bestandteil unserer digitalisierten
Gesellschaft wirft immer wieder Fragen zu seiner eigenen Beschaffenheit auf. Täglich begegnen
uns etliche, hochaufgelöste, glänzende Bilder auf LED-Bildschirmen. Die codierten Datensätze auf
denen digitale Bilder beruhen, fordern eine enorme Erweiterung dessen, was allgemein unter dem
Begriff eines Bildes verstanden wird. Katarína Dubovská setzt sich in ihrer Arbeit mit Fragen zur
Natur dieser (post-)fotografischen, technischen und instabilen Bilder auseinander.
Dabei verschränkt sie bildgebende Verfahren und Prozesse der digitalen Verarbeitung mit eigens
entwickelten, experimentellen hybriden Formen und Transformationen. Sie nutzt den Raum als
erweitertes Möglichkeitsfeld zur Konstruktion einer forschenden, intermedialen Bildwelt, welche
immer wieder die Konfrontation von Objekt, Bild und Bedeutung sucht.

Text: Jan-Eric Scheel